Cat's Taste - Weil Katzen etwas Besonderes sind

Donnerstag, 18. Juni 2015

Großes Nassfutter - Testessen, welcher Hersteller macht das Rennen?



Ich muss zugeben, an das Thema „Katzenfütterung“ bin ich ziemlich naiv heran gegangen. Anfangs habe ich zu den normalen Futtermarken wie „Whiskas“, „Sheba“ und „Gourmet“ gegriffen. Als wir in Deutschland Katzen hatten, haben wir immer „Whiskas“ gefüttert und waren mit der Marke soweit auch zufrieden. Allerdings ist das über 20 Jahre her und damals war der Zugang zum Internet auch noch nicht so selbstverständlich wie heute, Informationen waren also nur schwer zu bekommen.


Als ich nach dieser langen Zeit das erste Mal wieder eine Whiskas-Dose geöffnet habe, hat mich der Geruch schier umgehauen. Das Fleisch riecht für meine Begriffe mehr als unangenehm, die ganze Küche hat nach Katzenfutter gestunken. Also fing ich an mich mit den Zutatenlisten auseinander zu setzen und musste feststellen, dass beispielsweise die ja angeblich so hochwertige Marke „Gourmet“ ihr Futter mit Zucker versetzt. Somit hatte sich dieser Hersteller schon mal disqualifiziert und ich fing an mich mit dem Thema „artgerechte Fütterung“ zu befassen. In diversen Foren, auf Websites und über andere Quellen habe ich dann gelernt worauf man bei einem hochwertigen Katzenfutter achten sollte. Ich fing also an mich mehr auf die Hersteller zu konzentrieren, die nicht im Supermarkt präsent sind und von denen ich noch nie etwas gehört hatte, die aber in Katzenforen als „hochwertige Futtermarken“ kommuniziert werden, wie beispielsweise „Catz Finefood“. Der Hersteller hat mich, nach einem Blick auf die Zutatenliste, sofort begeistert und ich bestellte ein gemischtes Probierpaket im Internet.

Campino als Test-Esser zu gewinnen war nicht besonders schwierig, nachdem sie auf dem Fleisch von „Whiskas“ und „Sheba“ eher lustlos herum gemümmelt hatte, war sie bereit etwas neues auszuprobieren. „Catz Finefood“ ist bei ihr unglaublich gut angekommen, sie fing an um eine zweite Portion zu betteln, was sie vorher nie getan hatte. Auch war die Futterschüssel plötzlich blitzeblank ausgeschleckt. Bei Campino haben sich letztlich die Sorten „Wild“, „Kalb“ und „Rind&Ente“ durchgesetzt, die anderen Sorten hat sie eher unlustig in sich hinein gefuttert.

Ich persönlich kann das Futter ja nur anhand des Aussehens und des Geruchs beurteilen, bin davon aber mehr als begeistert. Das Futter erinnert mich immer an Dosenfleisch oder Leberwurst aus dem Glas, der Geruch ist dezent und hat eine leichte Schmalznote und das Fleisch hat eine schöne Konsistenz.

Da ich aber Campino nicht zu sehr auf nur eine Futtermarke einschwören möchte (Rezepturen verändern sich, Hersteller verschwinden wieder vom Markt), habe ich letzte Woche wieder mal ausgiebig gestöbert und mir noch ein paar alternative Futtermarken raus geguckt.

Mein Testpaket besteht aus:


Ich werde also jetzt jede Woche einen Testbericht veröffentlichen und die genannten Marken vorstellen. Aber auch zukünftig werden immer mal wieder neue Nassfutter getestet, es lohnt sich also auf jeden Fall, regelmäßig vorbei zu schauen :-)




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